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Tarifa · Erlebnisse

Strand, Wind und lange Abende in Tarifa

In Tarifa müsst ihr nicht viel vorausplanen. Von unserer Wohnung in La Marina lauft ihr zu Los Lances, wartet auf Wind oder bleibt einfach am Wasser und geht abends in die Altstadt essen. Bolonia füllt einen ganzen Tag; an der Meerenge kommen Aussichtspunkte, Zugvögel und bei passenden Bedingungen Bootsausflüge dazu. Bei zwei oder drei Nächten reichen Strand, Altstadt und ein Ausflug völlig aus. Wenn ihr länger bleibt, lasst einen Tag frei – oft entscheidet der Wind für euch.

Zwei Freunde mit Board unter einer Palme am Strand von Los Lances, Tarifa

Sechs Seiten von Tarifa

Was heute gut passt

Wind und Wetter entscheiden, ob der Tag an den Strand, aufs Wasser oder in die Altstadt führt.

Gelber Kite über dem Strand von Los Lances, Tarifa

Erlebnisse

So sieht bei uns ein Tarifa-Tag aus

Morgens ein sehr gutes Frühstück – eine Açaí-Bowl im Café SURLA oder im Powerhouse. Dann warten wir ab, bis der Wind am Nachmittag kommt.

In der Nebensaison laufen wir von der Haustür die fünf Minuten zur Playa Los Lances und gehen dort kiten. In der Hauptsaison nehmen wir das Auto nach Valdevaqueros, zehn Minuten über die N-340. Abends dann in die Stadt.

Und das ist der Teil, der schwer zu beschreiben ist: Tarifa hat einen eigenen Vibe. Man sitzt abends in einer Bar, und neben einem sitzt ein Weltmeister im Kitesurfen. Im Sommer ist es dann noch warm, die Gassen sind warm beleuchtet, und man versteht, warum Leute jedes Jahr wiederkommen.

Los Lances am Nachmittag, wenn der Wind kommt.

Skater an der alten Stadtmauer von Tarifa

Zwei Nächte sind etwas anderes als zwei Wochen

Bei zwei oder drei Nächten würden wir gar nicht erst versuchen, alles unterzubringen. Küste, Altstadt und ein besonderes Erlebnis reichen.

Ab vier bis sieben Nächten wird Tarifa entspannter: Dann plant ihr mit dem Wind statt gegen ihn. Ist ein Tag zu windig für den Strand, geht ihr in die Altstadt oder nach Bolonia – und der Windtag wird zum Kitetag statt zum verlorenen Tag.

Am liebsten sind uns vierzehn Tage: Dann hört man auf, Tage zu planen, und nimmt, was Wind und Wetter anbieten.

Sommer, Herbst und Winter sind drei verschiedene Tarifas

Im Sommer ist Tarifa voll: Levante-Tage mit kräftigem Ostwind, Valdevaqueros voller Kites, die Altstadt bis spät belebt. Wer baden will, wählt den Strand nach Wind; wer kiten will, hat Programm.

September und Oktober sind für uns die besten Monate: das Meer noch warm, weniger Leute, der Wind bleibt, und die Zugvögel ziehen über die Meerenge. Im Frühjahr dasselbe Bild mit kühlerem Wasser.

Im Winter liegen die Tageswerte um 15 Grad, dazwischen Poniente-Fronten mit Regen; die Kitecamps laufen, der Ort ist ruhig und bleibt wach, und die Wohnung hat Kamin und Heizung.

Monatswerte für Wind, Regen und Temperaturen

Tanger als möglicher Tag jenseits der Meerenge

Vom Hafen aus erreicht die Schnellfähre Tanger-Ville in etwa einer Stunde; die Küste gegenüber seht ihr schon vom Strand, am Vormittag könnt ihr dort stehen.

Ein Tag dort ist Medina, Kasbah, Mittagessen und die Abendfähre zurück. Buchung und Einreise laufen über die Reederei; ihr braucht einen gültigen Reisepass, der Personalausweis reicht nicht.

Wir sehen es als Zugabe, nicht als Pflicht: erst Tarifa, und die andere Seite, wenn ein Tag übrig ist.

Wo ihr übernachtet

Bei AMARA Family & Surf beginnt Tarifa vor der Haustür

AMARA Family & Surf liegt in La Marina, rund 500 Meter von Los Lances und etwa 10–15 Minuten zu Fuß von der Altstadt entfernt. Der reservierte Tiefgaragenplatz macht Ausflüge mit dem Auto unkompliziert.