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Altstadt · Castillo de Lizar

Restos del Castillo de Lizar

Die Burgruine, die die Karte des Dorfes erklärt

Über den Häusern stehen die Mauerreste des Castillo de Lizar, einer maurischen Festung, die ins 9. bis 11. Jahrhundert gerechnet wird. Nach dem Morisken-Aufstand von 1569 ließ die Krone sie weitgehend zerstören, damit sie nie wieder Aufständischen Zuflucht bieten konnte; erhalten ist nur wenig Mauerwerk. Zum Umhergehen bleibt kaum etwas — doch der Ort ist wesentlich: Nirgends liest sich Frigilianas mittelalterliche Topografie und die Verteidigungslinie, an der das ganze Dorf entstand, besser.

9.–11. Jh.
Maurische Festung oberhalb des Dorfes
1569
Nach dem Aufstand unter Requesens geschleift
~4.000 m²
Grundfläche der Festung auf der Höhe
El Ingenio
Ihre Steine im Grafenpalast wiederverwendet

Die Schleifung 1569 (angeordnet von Don Luis de Requesens mit Zustimmung Philipps II.) und die Wiederverwendung der Steine für El Ingenio sind belegt; die Datierung ins 9.–11. Jahrhundert kennt zwei Hypothesen, und der Hügelname bleibt offen (cerro de Lízar / cerro de la Sabina). Der Ort ist eine Ruine, keine intakte Burg.

Die Festung

Eine Feste auf der Höhe

Das Castillo de Lizar war eine maurische Festung, ins 9. bis 11. Jahrhundert gerechnet, auf der Höhe über der Siedlung. Ihre Aufgabe war Kontrolle: Sie überwachte die Zugänge und verankerte die Verteidigung des Tals, und das mittelalterliche Dorf wuchs unter und um sie herum. Dieses Verhältnis — Feste oben, Häuser unten — ist die Logik, der die ganze Altstadt bis heute folgt.

Von der Burg blieb wenig — doch sie erklärt bis heute, warum das Dorf so liegt, wie es liegt.

Die Schleifung

Zerstört, damit es nie wieder Rebellen barg

Als der Morisken-Aufstand 1569 niedergeschlagen war, ließ der königliche Feldherr Don Luis de Requesens — mit Zustimmung König Philipps II. — die Festung weitgehend zerstören, damit sie nie wieder Aufständischen als Zuflucht dienen konnte. Ihre behauenen Steine gingen nicht verloren: Ein großer Teil wanderte hinab zum Bau des Grafenpalasts der Manrique de Lara — jenes Gebäude, das man heute El Ingenio nennt. Hier oben blieben wenige Mauerreste, genug, um die Lage zu bestimmen, nicht, um den Bau zu rekonstruieren — die physische Fußnote zu dem Aufstand, den die Keramiktafeln wenige Gassen tiefer der Reihe nach erzählen.

Warum es zählt

Von hier oben die Karte lesen

Kommt wegen des Ausblicks, nicht wegen des Mauerwerks. Von der Höhe ergibt die Form des mittelalterlichen Dorfes Sinn: warum sich das älteste Viertel dort festklammert, wo es liegt, wie die Festung das Tal beherrschte, wo die Verteidigungslinie verlief. Nehmt es als raues, offenes Gelände — der Untergrund ist uneben, und es gibt nichts Restauriertes zu betreten — und gönnt euch den Blick, der der eigentliche Grund zum Aufstieg ist.

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Steigt hinauf für den Ausblick

Die Reste des Castillo de Lizar liegen über der Altstadt, ein Anstieg durch die ältesten Gassen von Casa AMARA aus. Verbindet ihn mit den Keramiktafeln des Aufstands von 1569 und den Miradores des Callejón del Peñón über den Dächern.