Altstadt · Callejón del Peñón
Callejón del Peñón & die Miradores
Die fotografierte Gasse und die Miradores des Oberviertels
Hoch im Barribarto ist der steile Callejón del Peñón der Winkel, den jeder Besucher fotografiert — gekalkte Wände, ausgetretene Stufen, Geranientöpfe. Folgt ihm nach oben, und er öffnet sich: Vom Mirador am Fels läuft der Blick über die Ziegeldächer hinaus ins Tal, zur Sierra und, an klaren Tagen, zum Meer. Das Licht ist früh und spät am schönsten, wenn die tiefe Sonne über die weißen Wände streift und die Gassen still sind.
- Peñón
- Die steile Gasse im oberen Viertel
- Foto
- Einer der bekanntesten Winkel des Dorfes
- Panorama
- Über die Dächer zu Tal, Sierra und Meer
- Mirador
- Aussichtspunkte über die Dächer der Altstadt
Manche oberen Gassen sind Adarves — halbprivate Durchgänge, die nur ihre eigenen Häuser erschließen; geht sie mit diesem Wissen.
Die Gasse
Der Winkel, den alle fotografieren
Der Callejón del Peñón ist das Bild, das die meisten aus Frigiliana mitnehmen: eine schmale, gestufte Gasse im mittelalterlichen Oberviertel, weiß gekalkte Wände, Blumen, die von den Simsen quellen. Sie ist steil und gepflastert, verlangt also Schuhe mit Profil und ein langsames Tempo — was ihr entgegenkommt, denn der Lohn ist nicht nur die Gasse selbst, sondern das, was sich oben öffnet.
Steigt die schönste Gasse des Dorfes hinauf, und sie öffnet sich über die Dächer, das Tal und die Sierra dahinter.
Der Blick
Was sich oben öffnet
Dort, wo sich die Gasse öffnet, fallen die weißen Dächer unter euch ab, und dahinter steigt die Sierra de Almijara auf, an klaren Tagen mit Tal und Küste darüber hinaus. Das ist keine neutrale Kulisse: Irgendwo oben in eben diesen Höhen über dem Dorf leistete der Morisken-Aufstand 1569 auf dem Gipfel El Fuerte seinen letzten Widerstand — die Geschichte, die die Keramiktafeln wenige Gassen weiter erzählen. Der hübscheste Winkel des Dorfes und der Schauplatz seiner härtesten Geschichte teilen sich einen Horizont.
Die Miradores
Wo man steht, und wann
Der Peñón ist nicht die einzige Öffnung. Etwas höher blickt der Mirador de Santo Cristo an der Calle Santo Cristo vom höchsten Teil des Dorfes aus, und die Plaza de las Tres Culturas gibt eine weitere weite Terrasse über die Dächer frei — nicht zu verwechseln mit der eigenständigen Fuente de las Tres Culturas. Früh und spät ist es am schönsten: Die tiefe Sonne streift über die weißen Wände, und die Gassen sind still. Denkt daran, dass manche dieser Durchgänge Adarves sind, halbprivat und nur ihren eigenen Häusern dienend — tretet also leise auf und bleibt an den offenen Aussichtspunkten.
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Plant es fürs Licht
Der Callejón del Peñón ist ein kurzer, steiler Anstieg von Casa AMARA hinauf ins Barribarto. Geht früh oder spät wegen des Lichts über die weißen Wände und verbindet den Blick mit den Keramiktafeln und der Ruine des Castillo de Lizar, die euch sagen, was ihr da seht.